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Helvetica - ein Klassiker wird neu erdacht

12.04.2019

Der Typografieklassiker ist eine der meistbenutzten Schriften seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Man findet sie überall und viele Schriftarten basieren auf ihr.

Werbetafeln, Webseiten, Zeitungsinserate und komplette Firmenidentitäten werden mit der Helvetica gestaltet. Firmen wie Atomic, 3M, Panasonic, Jeep, Target, LG setzten auf die Helvetica. Es ist bemerkenswert, was die von Max Miedinger und Eduard Hoffmann entwickelte Schriftart schon alles geleistet hat. Vor allem, wenn man weiß, dass die Schriftart schon seit 1957 existiert.

 

Helvetica Now - ein neuer Bestseller?

 

Die Helvetica stand schon immer für modernes und minimalistisches Design. Doch man konnte nicht vorhersagen, wie sich die Zeiten entwickeln. Zur damaligen Zeit gab es keine Computer mit grafischen Benutzeroberflächen und es gab auch kein Internet. Vor allem bei kleinen Skalierungen weißt die Helvetica gewisse Schwächen auf.

Monotype hat nun eine neue Version der Typografie vorgestellt. Ihr Name ist „Helvetica Now“. Durch 48 Schnitte und drei optische Größen soll die Schriftfamilie erstmals größenabhängige Buchstabenformen und -metriken bieten. Somit werden laut Monotype die Schwächen des Vorgängers behoben. Wie zum Beispiel die schlechte Lesbarkeit bei sehr klein gesetzten Texten. Zudem sagt Monotype, dass die Helvetica Now Display eine bessere Lesbarkeit auf mobilen Endgeräten verspricht.

Wenn man auf Myfonts nach Helvetica sucht, sieht man bei der Helvetica und bei der Helvetica Neue, dass es Bestseller sind. Natürlich wüsste man auch dies, ohne nachzusehen. Nun können wir allerdings gespannt sein, ob es die Helvetica Now auch schafft.

Wer die neue Schriftfamilie der Helvetica haben will, kann mit einem Preis von 299 Euro rechnen. 

This is Helvetica Now from Monotype on Vimeo.



© Fotos Monotype, Myfonts

Robert Pacher
Robert Pacher
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